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Kinderkardiologie, Akademie

Gemeinsam Lernen

Workshop rund um das herzkranke Kind und seine Familie

Der Wunsch, dem Patienten und seiner Familie zu helfen ist unsere Hauptmotivation für die tägliche Arbeit. Dieses Ziel erreichen wir im Krankenhaus nur gemeinsam. Dieses eigentlich selbstverständliche, einfache und klare Bekenntnis ist das Ergebnis eines interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Workshops, der einen ganz überraschend großen Anklang gefunden hat. Dabei war die Grundidee des Workshops ganz einfach:

Der Patient und seine Familie, oft in großer Belastung und Not, nehmen jeden Einzelnen von uns als einen Vertreter der Uni-Klinik wahr. Also müssen wir uns selbst auch so wahrnehmen und wissen und verstehen, wer in der „Behandlungskette der Uni-Klinik“ von der Planung eines Eingriffes über die stationäre Aufnahme bis zum Entlassgespräch beteiligt ist. Und es hilft zu wissen, wie die Kolleginnen und Kollegen in ganz anderen Arbeitssituationen ihren Alltag mit Patient und Personal bewältigen. Rund um das herzkranke Kind trafen sich darum Pflegende und Intensivpflegende, Medizinisches Fachpersonal, Assistenz- und Oberärzte, Abteilungs- und Stationssekretärinnen und Verwaltungsmitarbeiterinnen aus den Fachabteilungen Kinderkardiologie, Kinderherzchirurgie und der Kinder- und Jugendklinik.

Die Dozentin Petra Tubach von der Akademie für individuelle und ganzheitliche Lebensgestaltung, seit fast 3 Jahrzehnten selbst Mutter eines schwer herzkranken Kindes, vermochte in äußerst professioneller Art und Weise Empathie zu wecken und Bewältigungsstrategien für Stress und den richtigen Umgang mit belastenden Situationen zu vermitteln. Es war für die Teilnehmer schön zu spüren, wie ähnliche Visionen für unsere tägliche Arbeit doch so unterschiedlicher Mitarbeiter in so unterschiedlichen Berufsgruppen miteinander teilen. Der Schritt zurück, seine eigene Arbeitsmotivation zu betrachten, diese mit Kollegen zu teilen und vor allem Kollegen kennenzulernen, deren Arbeit und deren Leistung für den Behandlungserfolg man in der täglichen Routine sonst gar nicht so bewusst wahrnimmt: Das war für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine inspirierende Teamerfahrung.

Im zweiten Teil des Workshops wurden dann in den verschiedenen Berufsgruppen konkrete Belastungssituation herausgearbeitet und den anderen vorgestellt. Das führte zu einigen konkreten Handlungsverabredungen und Organisationsverbesserungsvorschlägen zwischen den verschiedenen Stationen und Berufsgruppen.

Das Fazit der Veranstaltung: die Teilnehmer haben große Wertschätzung des multidisziplinären Teams erfahren – eine konstruktive Atempause im Alltag, die eine Fortführung verdient hat.

 

 

 

 

 

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